Brauerei und Brauhaus Thombansen
Kreative Biere aus Lippstadt
 

DIE BRAUEREI

In unserem Sudhaus können pro Tag 500l Bierwürze gebraut werden. Wir benötigen ca. 8 Stunden vom Einmaischen bis zum Getränk. Unsere Biere gären in unseren 6 Gärtanks und reifen in 9 speziellen Ausschanktanks bis zur Trinkreife weiter. Unsere Philosophie ist "Die Wahrung alter Brautraditionen unter Einbezug neuer, frischer Ideen mit der Verwendung moderner Technik." Wir verwenden natürliche Rohstoffe wie Wasser, unterschiedliche Hefen und nationale wie internationale Malze und Hopfen.

Zu den frischen Ideen gehören z.B. unterschiedlichste Malze und Hopfensorten die den Weg in den Braukessel finden. Auch vor verschiedenen Gewürzen und Früchten macht der Braumeister keinen Halt und erzeugt so einen neuartigen Geschmack der die Sinne mit auf eine neue Reise nimmt.

MALZ

Malz ist künstlich zum Keimen gebrachtes Getreide. Nach dem Trocknen spricht man von Darrmalz, dieses wird unterschiedlich heiß behandelt, das ergibt dann haltbares Braumalz. Malz bestimmt die Farbe des Bieres, den Geschmack, Haltbarkeit und sogar die Schaumkonsistenz. Welche Malzsorte für welches Bier verwendet wird, ergibt sich aus der angestrebten Biersorte. Die Farbe steht in direktem Bezug zur Röstnote. Wir verwenden Basismalze wie: Pilsner Malz, Wiener Malz, Münchner Malz. An Spezialmalze verwenden wir: Karamell Hell, Karamell Dunkel, Röstmalz, Dinkel, Abbey Malz, Eichenrauch-Weizenmalz. Wir beziehen unsere Malze von der Bamberger Brau,- Röst- und Caramelmalzfarbrik Weyermann.

HOPFEN

Der Hopfen kann frisch oder getrocknet ins Bier gegeben werden. Die einfachste Lösung sind aber heutzutage Pellets. Man unterscheidet zwischen Bitterhofen und Aromahopfen. Bitterhopfen wird während oder zu Beginn des Würzekochens und Aromahopfen am Ende des Kochens verwendet. Aromahopfen verleiht dem Bier viele unterschiedliche  Aromen, die sogar sehr fruchtig sein können.  Wir verwenden den Aromahopfen auch zum sogenannten Hopfenstopfen (Kalthopfung).  Wir kaufen unseren Bitterhopfen, z.B. Perle und Herkules in der Hallertau und den Aromahopfen in Deutschland und den USA .

HEFE

Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Hefetypen: obergärig und untergärig. Obergärige Hefezellen treten in einem Sprossenverband auf, weshalb sie von der Kohlensäure nach oben getragen werden. Untergärige Hefezellen sind als Einzelzellen im Bier unterwegs und bekommen deswegen keinen Auftrieb. Die von uns verwendete Hefe erhalten wir von verschiedenen In,- und Ausländischen Hefebanken.